Besser kann ich euch liebe Besucher auch nicht begrüssen, als mit folgenden MP’s Life of Brian Zitaten, viel Spass auf meinem etwas anderen Blog.  😉


„John Cleese als: Reg

„Setz dich. Nimm dir ’n Keks, machs dir schön bequem. Du Arsch!“
» „Sit down. Have a scone, Make yourself at home. You klutz!“

John Cleese als: Pontius Pilatus

„Chleudert den Purchen zu Poden!“
» Thwow him to the floor, please.

Graham Chapman als: Brian

„Brian:
Wer hat dich geheilt?
Ex-Leprakranker:
Jesus war’s Sir. Ich komm da meines Weges gehüpft, grüble über dies und das, ja und auf
einmal kommt er angesaust und heilt mich.

Eben noch ein Leprakranker mit einem Gewerbe, im nächsten Moment war ich arbeitslos.

Er hat mich nicht mal gefragt, ob er darf. Er sagte nur: “Du bist geheilt, Kumpel“. Verdammter Wohltäter.

Brian:
Nun, warum gehst du dann nicht zu ihm, und sagst ihm, daß du wieder Lepra haben willst?

Ex-Leprakranker:
Ja, das könnte ich natürlich tun, Sir. Ja. Ich schätze das ginge schon klar.

Ich denke mir aber, daß es vielleicht besser wäre, wenn er… wenn er mir einmal in der Woche ein lahmes
Bein verschafft. Also was womit man betteln kann, aber nicht gerade Lepra.
Die ist wie die Pest am Arsch, um offen zu sein. Entschuldigen sie bitte, Sir. …“

 

Aus urheberrechtlichen Gründen ist die Anzahl der Zitate pro Film-Artikel leider begrenzt. So dürfen pro Film nicht mehr als 5 Zitate mit max. 3-4 Sätzen veröffentlicht werden. Danke für euer Verständnis!
Siehe auch: Wikiquote:UrheberrechtWikiquote:Reform

Dies ist die Probe auf´s Exempel… 🙂

 

Axeli

bilder xperia 283

„Historiker stehen unter dem Verdacht, die Wahrheit zu sagen…“

Anm. d. Red.: „Und da ich im Glashaus sass, werfe ich den ersten Stein“:

„Talmudisches“

Wer die Quelle kennt

Es ist wichtig, die Quelle einer Lehre oder Meinung zu kennen – Wie so mancher Spruch im Laufe der Zeit dem Talmud zugeschrieben wurde…

„…Rabbi A hat von Rabbi B die Lehre von Rabbi C erhalten. Was sich für uns heute mitunter seltsam anhört, ist keine literarische Ausschmückung, sondern zeigt, wie wichtig es ist, die Quelle einer Lehre oder Meinung zu kennen.

APHORISMEN Wer sich viel mit dem Talmud beschäftigt, den verwundert es, dass manches Zitat lediglich mit der Quellenangabe »Talmud« in die Welt gesetzt wurde. So ist ein vermeintlicher Klassiker der Spruch »Achte auf deine Gedanken, denn sie werden Worte, achte auf deine Worte, denn sie werden Handlungen, achte auf deine Handlungen, denn sie werden Gewohnheiten, achte auf deine Gewohnheiten, denn sie werden dein Charakter, achte auf deinen Charakter, denn er wird dein Schicksal«.

Das mag nach den Sprüchen der Väter klingen, doch tatsächlich stammt diese Weisheit wohl von dem englischen Schriftsteller Charles Reade (1814–1884). Irgendwann hat jemand damit begonnen, das Zitat dem Talmud zuzuschreiben – ohne Stellenangabe. Und dann fand es die nächste Person toll und schrieb es ab. Irgendwann hat es sich dann verfestigt. So erging es vielen Sammlungen mit Aphorismen aus dem Talmud. Unsere Weisen hätten vielleicht gefragt: Aber woher hast du diese Lehre?…“

In diesem Sinne ein kurzer Exkurs zum Thema Geschichte und Geschichten:

„(Wir) Historiker stehen unter dem Verdacht, die Wahrheit zu sagen.
Das wird von uns erwartet und wir tun es. So einfach könnte es sein, nur ist es so einfach nicht.

Ein Historiker müsse lediglich zeigen, wie es eigentlich gewesen sei, sagte Leopold von Ranke, der bedeutendste deutsche Historiker des 19. Jahrhunderts.
Damit setzte er eine bis heute in den Köpfen zementierte Norm der Geschichtswissenschaft.

Er begründete den Anspruch, die Wahrheit zu finden und sie allgemein zugänglich zu machen.

Historiker würden, so Ranke, die einzig denkbare Wahrheit ermitteln und sie für die Nachwelt in Worte fassen. Das gilt in den Augen vieler bis heute. Rankes Anspruch blieb lange unwidersprochen.
Er bestimmte das Selbstverständnis der Historiker über Generationen. Ranke hatte aber noch mehr geleistet: Er hatte den späteren Wahrheitsanspruch der Naturwissenschaften vorweggenommen. Eine solche Geschichtswissenschaft konnte auch deswegen zur Leitwissenschaft der Geisteswissenschaften des 19. Jahrhunderts werden. Die extreme Gegenposition lautet, dass jede Re-Konstruktion der historischen Wahrheit im Grunde nur eine beliebige Konstruktion sei. Wer einen historischen Vorgang schildere, der nehme seine eigenen Vermutungen als Ausgangspunkt. Aus unbestreitbaren Fakten, aus der interpretierenden Kombination dieser Fakten und aus Annahmen, die durch nichts zu beweisen seien, werde eine Erzählung konstruiert, die wahre Elemente, aber auch vieles andere enthalte, was von Teilwahrheit bis zu völliger Erfindung reiche. Niemals aber komme »die« Wahrheit heraus.
Ein Beispiel soll zeigen, was gemeint ist: Einhard, der Biograph Kaiser Karls des Großen, berichtet über dessen Kaiserkrönung am Weihnachtstag 800, dass Karl sicherlich nicht in den Petersdom gegangen wäre, wenn er gewusst hätte, was dort geschieht. Das ist höchstens eine Teilwahrheit, schlimmstenfalls eine Fiktion. Einhards Aussage ist etwa so glaubhaft wie ein unangemeldeter Besuch Barack Obamas im Privathaus von Angela Merkel. Natürlich war eine Kaiserkrönung eine lange vorbereitete Zeremonie. Der Geschichtsschreiber überliefert eher eine Einschätzung Karls, dem die Rolle des Papstes bei der Krönung zu dominant erschien, aber das ist kein Tatsachenbericht. Wahrheit oder Fiktion? Es gibt nicht »die« Wahrheit ohne alle Fiktion, aber in jeder Fiktion steckt immer auch Wahres. Niemals wird es gelingen, Geschehenes hundertprozentig einwandfrei zu rekonstruieren. Geschichtsschreibung ist nie frei von der Gefahr der Parteilichkeit. Unsere Methoden erlauben es nicht, »die« Wahrheit von allem Fiktionalen zu säubern. Es ist nur zu menschlich, dass wir uns unsere Vergangenheit immer wieder neu zusammensetzen. Historiker präsentieren auf der Basis ihrer Methoden und Kenntnisse eine Analyse, die einer Wahrheit möglichst nahekommt. Wir haben aber nicht die Freiheit, die Leerstellen durch Fiktion aufzufüllen und damit den Eindruck zu erwecken, wir wüssten »es« eben doch. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. „

https://www.juedische-allgemeine.de/religion/wer-die-quelle-kennt/